Diese Aufgabe entstand während der Arbeit an den «Labels in Motion» und wie es der Zufall wollte, fand zur selben Zeit im Kunstmuseum Basel «Die Welt als Ungegenständlichkeit» statt – eine Ausstellung, die den Versuch unternahm, Malewitschs gleichnamigen kunsttheoretischen Text als Neuübersetzung im Kontext seiner Zeit neu zu verorten.
Die Musik zu unserem Clip wurde von George Antheil 1925 komponiert. Seine «Jazz Symphony» besteht –ähnlich wie die Malerei dieser Zeit –aus reduzierten Formen, bzw. sogenannten standards des Jazz. Hier wie dort wird der Rahmen tradierter Formen aufgebrochen, dem Raum fehlen die gewohnten Koordinaten. Indem Gewissheiten wie oben und unten, hinten oder vorne suspendiert sind, herrschen ideale Bedingungen, um sich im Vektorprogramm Flash mittels 'tween' eine eigene Welt zu erschaffen.
| Aufgabenstellung |
Bildbetrachtung: «Schwarzes Quadrat» |
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